Arthrosebehandlungen

Willkommen bei Dr. Moritz Leonhardt & Dr. Bernd Janssen

Der Begriff Arthrose bezeichnet einen Gelenkverschleiß, der das altersübliche Maß übersteigt. Ursächlich können ein Übermaß an Belastung, angeborene oder erworbene Fehlstellungen der Gelenke, Unfälle, knöcherne Deformierung durch Knochenerkrankungen oder auch Osteoporose sein. Die Arthrose kann ebenfalls als Folge einer Gelenkentzündung (Arthritis) z.B. bei Rheumatischen Erkrankungen oder Stoffwechselerkrankungen entstehen oder mit überlastungsbedingter Ergussbildung einhergehen (aktivierte Arthrose).

Der 1957 entwickelte Kellgren-Lawrence-Score wird radiologisch erhoben und dient der Schweregradeinteilung einer Arthrose anhand eines Röntgenbildes. Beurteilt werden Osteophytenbildung, die Weite des Gelenkspalts, Sklerosierung und Deformierung. Je nach Schweregrad und Aktivierungsgrad der Arthrose, Lebensalter, Belastung des Gelenkes und Aktivitätsgrad können unterschiedliche Vorgehensweisen in der Therapieplanung erwogen werden. Sowohl eine konservative Therapie mit Schmerzmedikation, Beübung des Gelenkes, Stabilisierung, Injektionen mit Kortison, pflanzlichen Mitteln oder Hyaluronsäure, als auch eine operative Therapie zum Beispiel in Form einer Kniespiegelung oder eines künstlichen Gelenkes sind zu erwägen.

Hierbei ist eine Abwägung des Beschwerdeausmaßes, der Einschränkung der Funktionsweise des Gelenkes und der damit im Zusammenhang stehenden Einschränkung der Lebensqualität erforderlich. Bei chronischen Knieschmerzen durch Arthrose besteht auch in der Akupunktur eine hilfreiche Therapieoption.

Da es sich bei der Arthrose um eine Verschleißerkrankung handelt kann auch mit der MBST Therapie versucht werden degenerativen Prozessen durch die Anregung körpereigener Regenerationsprozesse entgegenzuwirken.

Es ist sinnvoll die Möglichkeiten der konservativen Therapie vor einem operativen Vorgehen auszuschöpfen. Die Lebensdauer von Kunstgelenken kann nämlich im Einzelfall schwanken, so dass auch Prothesenwechsel-Operationen im Einzelfall erforderlich werden können. Dies gilt es zu vermeiden, da sowohl große Operationen, als auch ein hohes Lebensalter das Risiko von Komplikationen erhöhen und ein gutes Gelingen des erreichens einer verbesserten Lebensqualität erschweren.